Kurze Antwort: VOID-Etiketten versagen in der Regel aufgrund mangelhafter Oberflächenhaftung, fehlerhafter Materialkonstruktion, ungeeigneter Anwendungsbedingungen oder instabiler Trennung der Sicherheitsschicht.
Ein Etikett haftet möglicherweise fest, zeigt aber nur eine schwache UNGÜLTIGE Meldung an. Ein anderes lässt sich sauber ablösen, bevor die Sicherheitsfunktion aktiviert wird. Diese Probleme haben unterschiedliche Ursachen und erfordern daher unterschiedliche Lösungen.
Für Etikettenhersteller und Verpackungshersteller besteht der erste Schritt darin, die Identifizierung wo das Material versagte, anstatt einfach einen stärkeren Klebstoff zu wählen.
Warum VOID-Etiketten scheitern: Symptome, Ursachen und Lösungen
| Ausfallsymptom | Wahrscheinliche Ursache | Erste Aktion |
|---|---|---|
| Die VOID-Meldung wird nicht angezeigt. | Schwache Bindung oder fehlerhaftes Trennverhalten | Haftung und Sicherheitskonstruktion prüfen |
| Das Etikett lässt sich unbeschädigt abziehen. | Schlechte Haftung des Klebstoffs auf dem Substrat | Testen Sie die tatsächliche Oberfläche |
| Das VOID-Muster sieht fleckig aus | Ungleichmäßiger Kontakt oder Trennung der Sicherheitsschichten | Vergleich der Leistung von Substrat und Beschichtung |
| Etikettenränder anheben | Verunreinigungen, Krümmung oder unzureichender Druck | Prüfen Sie die Anwendungsbedingungen. |
| VOID wird während der Konvertierung aktiviert. | Übermäßige mechanische Belastung oder ungeeignete Konstruktion | Prüfen Sie den Werkzeugdruck und die Bahnspannung. |
| Leistungsänderungen nach der Speicherung | Materialalterung oder ungeeignete Lagerbedingungen | Vergleichen Sie konservierte und frische Proben |
Wichtig: Ein nicht abfärbendes VOID-Etikett hinterlässt eine saubere Produktoberfläche und zeigt gleichzeitig auf der entfernten Schutzfolie eine deutliche Warnung an. Dies entspricht dem normalen Verhalten, sofern es der vorgegebenen Konstruktion entspricht.
Die Unterschiede zwischen den Übertragungsarten sind unter folgendem Link zu finden: Was ist VOID-Etikettenmaterial?.
Prüfen Sie zunächst, wo das VOID-Label fehlgeschlagen ist.
Um zu verstehen, warum VOID-Etiketten versagen, muss man zunächst feststellen, ob das Problem auf Oberflächenhaftung, innere Schichttrennung oder Beschädigung durch die Umwandlung zurückzuführen ist.
Eine praktische Diagnose beginnt mit der Identifizierung des Trennungspunktes.

- An der Produktoberfläche: Das gesamte Etikett löst sich ab, bevor die versteckte Botschaft sichtbar wird. Prüfen Sie zunächst die Substratverträglichkeit, Verunreinigungen und Haftung.
- Im Inneren des Sicherheitsgebäudes: Die Etiketten haften, aber das VOID-Muster ist schwach oder unregelmäßig. Überprüfen Sie die kontrollierten Trennschichten.
- Nach der Konvertierung: Die Originalrolle funktioniert einwandfrei, die fertigen Etiketten jedoch nicht. Prüfen Sie Stanzung, Beschädigungen der Trägerfolie, Aufwicklung und Handhabung.
Diese einfache Unterscheidung hilft, unnötige Änderungen an einer ansonsten geeigneten Klebstoff- oder Beschichtungsrezeptur zu vermeiden.
8 häufige Ursachen für das Versagen von VOID-Etiketten
1. Falscher VOID-Übertragungstyp
Es gibt Materialien, die für den vollständigen, teilweisen und nicht-transferierenden Materialtransport geeignet sind und daher unterschiedliche Abtragswirkungen erzielen.
Erwartet der Kunde eine dauerhafte Warnung auf der Produktoberfläche, erhält er aber eine Konstruktion ohne Übertragungshinweis, kann das Ergebnis wie ein Fehler aussehen, selbst wenn das Material einwandfrei funktioniert.
Fix: Bevor Sie das Material auswählen, bestätigen Sie, wo die versteckte Nachricht erscheinen soll. Vergleichen nicht übertragbares VOID-Material bei anderen Transferkonstruktionen, wenn geringe Rückstände erforderlich sind.
2. Schlechte Haftung auf PP, PE oder HDPE
Polypropylen (PP), Polyethylen (PE) und HDPE sind aufgrund ihrer geringen Oberflächenenergie oft schwierig mit herkömmlichen Haftklebstoffen zu verarbeiten.
Kann der Klebstoff keinen ausreichenden Kontakt herstellen, kann sich das Etikett ablösen, bevor sich die Sicherheitsschicht trennt.
Fix: Prüfen Sie eine Klebstoffformulierung, die für die jeweilige Kunststoffoberfläche geeignet ist. Genehmigen Sie keine Materialien ausschließlich auf Basis von Tests an Glas oder Stahl.
Lesen Sie die Leitfaden für Klebstoffe von manipulationssicheren Etiketten zur detaillierten Substratauswahl.
3. Staub-, Öl- oder Oberflächenverunreinigungen
Staub, Fingerabdrücke, Silikonrückstände und Herstellungszusätze können den Klebstoffkontakt verringern.
Bereits eine kleine kontaminierte Fläche kann zu schwacher Haftung oder unvollständiger VOID-Aktivierung führen.
Fix: Prüfen und bereiten Sie die Applikationsfläche gemäß einem zugelassenen Reinigungsverfahren vor. Testen Sie sowohl repräsentative Produktionsflächen als auch saubere Referenzproben, um kontaminationsbedingte Probleme zu identifizieren.
4. Unzureichender Anpressdruck oder unzureichende Einwirkzeit
Haftklebstoffe benötigen einen guten Kontakt zur Oberfläche. Einige Klebstoffsysteme entwickeln zudem nach einer gewissen Kontaktzeit eine stärkere Haftung.
Wird ein VOID-Etikett unmittelbar nach dem Aufbringen der leichten Farbe abgezogen, kann die beabsichtigte Sicherheitsreaktion möglicherweise nicht vollständig entwickelt werden.
Fix: Üben Sie gleichmäßigen Druck aus und vergleichen Sie die Ergebnisse der Klebstoffentfernung nach den für das Projekt relevanten Anwendungsintervallen. Gehen Sie nicht davon aus, dass eine einzige Einwirkzeit für jeden Klebstoff geeignet ist.
5. Instabile Sicherheitsbeschichtung oder Trenngleichgewicht
Ein VOID-Label ist auf eine kontrollierte Trennung innerhalb seiner mehrschichtigen Struktur angewiesen.
Bei Unstimmigkeiten in der Funktionsbeschichtung, dem Ablösemuster oder der Zwischenschichthaftung kann die Botschaft unvollständig erscheinen, selbst wenn die Haftung am Produkt ausreichend ist.
Fix: Vergleichen Sie Proben von verschiedenen Positionen entlang der Rolle und prüfen Sie das Sicherheitsmuster unter gleichbleibenden Abziehbedingungen. Falls das Problem an der Rolle und nicht am Substrat liegt, überprüfen Sie die Gleichmäßigkeit der Beschichtung, die Passgenauigkeit und die Schichtverträglichkeit.
6. Temperatur- und Feuchtigkeitsänderungen
Hitze, Kälte, Feuchtigkeit und Kondensation können den Klebstoffkontakt und das Verhalten der Sicherheitsschicht beeinflussen.
Ein Material, das sich bei Raumtemperatur gut verhält, kann nach Kältelagerung, Einwirkung hoher Temperaturen oder Anwendung auf einer feuchten Oberfläche anders reagieren.
Fix: Qualifizieren Sie die gesamte Etikettenkonstruktion unter den zu erwartenden Anwendungs-, Lager- und Einsatzbedingungen. Überprüfen Sie die Haftung und die VOID-Aktivierung nach entsprechender Umwelteinwirkung.
7. Beschädigungen beim Stanzen oder Aufwickeln
Falscher Werkzeugdruck, zu hohe Bahnspannung oder instabiles Ablösen der Matrix können ein Sicherheitsmaterial vor der Anwendung beschädigen.
Mögliche Symptome sind vorzeitige VOID-Aktivierung, abgelöste Ecken, Beschädigungen der Liner und ungleichmäßige Entfernungsergebnisse.
Fix: Vergleichen Sie das Originalmaterial mit den verarbeiteten Proben. Passen Sie Schnitttiefe, Bahnspannung und Ablösebedingungen des Liners an, bevor Sie die Materialzusammensetzung ändern.
8. Materialalterung oder unsachgemäße Lagerung
Lange Lagerzeiten, übermäßige Hitze, Feuchtigkeit und unsachgemäße Handhabung können die Leistung von Klebstoffen oder Beschichtungen beeinträchtigen.
Es sollte nicht automatisch davon ausgegangen werden, dass ein Material, das den ursprünglichen Zulassungstest bestanden hat, nach längerer Lagerung die gleichen Eigenschaften aufweist.
Fix: Beachten Sie die für das Material geltenden Lager- und Haltbarkeitsanforderungen. Vergleichen Sie aufbewahrte Referenzproben mit dem aktuellen Material und wiederholen Sie gegebenenfalls die erforderlichen Leistungstests.
Wie man VOID-Etikettenmaterialien vor der Massenproduktion auf Fehler überprüft

Um herauszufinden, warum VOID-Etiketten während der Produktion versagen, vergleichen Sie das Originalmaterial mit verarbeiteten Mustern unter den gleichen Anwendungs- und Abziehbedingungen.
Der Schälwinkel und die Ablösegeschwindigkeit sollten auch bei Vergleichstests konstant bleiben, da sie das beobachtete Trennverhalten von Klebstoff und Sicherheitsschicht beeinflussen können.
Ein praxisorientierter Qualifizierungsprozess sollte fünf Fragen beantworten:
- Welche Manipulationswirkung ist erforderlich? Bestätigen Sie das vollständige Transferverhalten, das teilweise Transferverhalten oder das Nicht-Transferverhalten.
- Haftet der Klebstoff auf dem eigentlichen Untergrund? Vergleichen Sie die Kundenoberfläche mit einer kontrollierten Referenzoberfläche.
- Sind die Anwendungsbedingungen einheitlich? Druck, Temperatur, Verweilzeit und Oberflächenvorbereitung dokumentieren.
- Wird das VOID-Muster korrekt aktiviert? Prüfen Sie die Verständlichkeit der Botschaft, eventuelle Rückstände, das Verhalten der Ränder und die Möglichkeit, das Etikett erneut anzubringen.
- Bleibt das Ergebnis nach der Umrechnung stabil? Die Manipulationsprüfung muss an den fertigen Etiketten und nach entsprechender Umweltkonditionierung wiederholt werden.
Für kontrollierte Vergleiche der Schäl- und Haftfestigkeit, ASTM D6252/D6252M-98(2025) bietet eine Methode zum Testen von Haftetikettenmaterialien.
Die Schälfestigkeit allein bestätigt jedoch nicht, dass ein VOID-Etikett den erforderlichen Manipulationsnachweis erbringt.
Für ein umfassenderes Testverfahren konsultieren Sie bitte Hanksecs Leitfaden zur Qualitätskontrolle von Sicherheitsetikettenmaterialien.
Was sollten Käufer an einen Hersteller von VOID-Etikettenmaterialien senden?
Bei der Meldung eines Fehlers mit dem VOID-Label sind folgende Informationen hilfreich:
- Anwendungssubstrat und Oberflächenbeschichtung
- Erforderliches VOID-Muster und Restverhalten
- Fotos oder Videos vom tatsächlichen Ausfall, die das Ablösen der Haut zeigen
- Anwendungstemperatur, Druck und Verweilzeit
- Bedingungen für Druck, Stanzen und Rollenverarbeitung
- Materialchargen- oder Rollenkennzeichnung
Bei Hanksec, VOID-Etikettenmaterialien werden als komplette Systeme bewertet, die PET-Obermaterial, funktionelle Sicherheitsbeschichtungen, Klebstoffauswahl und Trennfolien umfassen.
Hanksec liefert verarbeitungsfertige Jumbo-Rollen und geschnittene Rollen mit Materialanpassung an die erforderliche Anwendung und den Verarbeitungsprozess.
Haben Sie Probleme mit schwachen VOID-Effekten, schlechter Haftung oder ungleichmäßigem Transfer?
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Häufig gestellte Fragen
Warum wird die VOID-Meldung nicht angezeigt?
Mögliche Ursachen sind unzureichende Haftung, eine fehlerhafte Materialkonstruktion oder ein Problem mit der inneren Trennschicht. Prüfen Sie zunächst, ob die versteckte Nachricht auf dem Etikett, dem Substrat oder auf keinem von beiden sichtbar ist.
Kann ein VOID-Etikett auch bei starker Klebekraft versagen?
Ja. Eine starke Oberflächenhaftung garantiert keine korrekte Trennung der Sicherheitsschicht. Die Klebeleistung und der interne VOID-Mechanismus müssen gemeinsam bewertet werden.
Warum funktioniert das gleiche VOID-Etikett auf Glas, aber nicht auf Kunststoff?
Unterschiedliche Oberflächen weisen unterschiedliche chemische und physikalische Eigenschaften auf. Kunststoffe mit niedriger Oberflächenenergie, Oberflächenbehandlungen und Verunreinigungen können die Haftung und das Manipulationsverhalten verändern.
Bedeutet ein nicht übertragbares VOID-Etikett, dass das Material versagt hat?
Nein. Ein korrekt konzipiertes, nicht abfärbendes Material gibt die Sicherheitsbotschaft hauptsächlich auf der entfernten Folie frei und hinterlässt relativ wenige sichtbare Rückstände auf der aufgebrachten Oberfläche. Das Ergebnis muss den genehmigten Spezifikationen entsprechen.
Technisches Team von Hanksec
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Hanksec unterstützt Etikettenhersteller und Sicherheitsdruckereien bei der Identifizierung von Materialverträglichkeitsproblemen und der Auswahl geeigneter VOID-Etikettenkonstruktionen.
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