Für Sicherheitsanwendungen benötigte Etikettenmaterialien, die mit Tintenstrahldruckern bedruckt werden können, reichen nicht aus, um ein Standard-PET- oder zerstörbares Obermaterial zu verwenden, das einfach durch einen Farbetikettendrucker laufen kann.
Für Etikettenhersteller, die unbedruckte Sicherheitsmaterialien auf Rollen kaufen, muss die bedruckbare Oberfläche vor dem Bedrucken, Stanzen und der endgültigen Etikettenproduktion auf das tatsächliche Tintensystem abgestimmt werden.
Im realen Produktionsprozess kann ein Sicherheitsmaterial nach dem Entfernen einen klaren VOID- oder OPENED-Effekt erzeugen und dennoch beim Drucken schlecht funktionieren.
Das gedruckte Bild mag zunächst akzeptabel aussehen, aber nach Reibung oder Handhabung:
- Der Text kann verschmieren;
- Das Pigment kann abkratzen;
- Feste Bereiche können an Dichte verlieren;
- Kleinbuchstaben können undeutlich werden;
- Barcodes oder QR-Codes können an Kantenschärfe verlieren.
Dies ist besonders wichtig, wenn synthetische VOID-Folien, selbstzerstörende Sicherheitsmaterialien oder andere Spezialoberflächenmaterialien mit Pigmenttintenstrahlsystemen bedruckt werden.
Bei Hanksec stießen wir bei praktischen Druckversuchen mit einem Epson ColorWorks Pigment-Tintenstrahl-Etikettendrucker genau auf dieses Problem.
Ein handelsübliches Sicherheitsmaterial ohne spezielle Tintenstrahlbeschichtung konnte zwar bedruckt werden, die gedruckten Informationen hafteten jedoch nicht ausreichend fest auf der Oberfläche. Durch mechanisches Reiben ließ sich ein Teil des Aufdrucks leicht entfernen.
Nach der Änderung der Konstruktion der bedruckbaren Oberfläche verbesserte sich das Druckergebnis deutlich.
Dies führt zu einer wichtigen Unterscheidung:
Dass ein Material physikalisch bedruckbar ist, bedeutet nicht, dass es für den Pigmenttintenstrahldruck produktionsreif ist.
Die eigentliche Anforderung lautet:
stabiles Drucken + ausreichende Tintenhaftung + lesbare variable Daten + Umwandlungsstabilität + zuverlässige Manipulationssicherheit.
Dieser Leitfaden erklärt, warum spezielle Beschichtungen wichtig sind, was Hanksec bei den Epson ColorWorks-Tests beobachtet hat, wie VOID- und zerstörbare Materialien qualifiziert werden sollten und was Etikettenhersteller vor der Bestellung von Sicherheitsmaterial in großen Mengen überprüfen sollten.
Kurzantwort: Warum benötigen Etikettenmaterialien für den Tintenstrahldruck eine spezielle Beschichtung?
Standardmäßige VOID- und selbstzerstörbare Sicherheitsmaterialien sind nicht automatisch für den Pigmenttintenstrahldruck optimiert.
Synthetische Sicherheitsfolien wie PET weisen oft eine relativ geschlossene und nicht saugfähige Oberfläche auf. Ist die Oberflächenbeschaffenheit nicht mit dem Tintensystem kompatibel, kann Pigmenttinte auf das Material gedruckt werden, ohne ausreichend zu haften.
Das Ergebnis kann Folgendes umfassen:
- Verschmieren;
- schlechte Abriebfestigkeit;
- schwache Kratzfestigkeit;
- ungleichmäßige Bilddichte;
- schlechte Feinschriftdarstellung;
- instabile Barcode- oder QR-Code-Leistung.
Eine spezielle, für Tintenstrahldruck geeignete Deckschicht kann die Wechselwirkung der Druckoberfläche mit der Tinte verändern.
Diese Beschichtung darf jedoch nicht nur hinsichtlich der Druckqualität beurteilt werden.
Ein manipulationssicheres Etikett enthält mehrere Funktionsebenen, daher muss die endgültige Konstruktion nach dem Bedrucken immer noch die erforderliche VOID-, OPENED-, Transfer- oder Destruktivierungsreaktion gewährleisten.
Der korrekte Genehmigungsprozess ist daher:
Druckleistung + Verarbeitungsleistung + Manipulationssicherheit
Echter Epson ColorWorks-Test: Was geschah mit Standard-Sicherheitsmaterial?
Im Rahmen der internen Kompatibilitätstests von Hanksec mit Pigmenttintenstrahldruckern wurde ein Sicherheitsmaterial ohne spezielle Pigmenttintenstrahlbeschichtung mit einem Epson ColorWorks Etikettendrucker bedruckt.
Der Drucker selbst war in der Lage, das Bild auf das Material zu übertragen.
Auf den ersten Blick könnte man daraus leicht schließen:
„Das Material ist mit Tintenstrahldruckern bedruckbar.“
Diese Schlussfolgerung wäre jedoch verfrüht gewesen.
Durch Reiben der bedruckten Fläche konnte ein Teil des Textes relativ leicht von der Sicherheitsfolienoberfläche entfernt werden.

Das Problem war nicht, ob die Tinte das Material erreichen konnte.
Das Problem bestand darin, ob das gedruckte Bild für eine reale Anwendung als Sicherheitsetikett ausreichende Haftung und Haltbarkeit aufwies.
Dies ist ein wichtiger Unterschied für Umsetzer.
Ein Material kann den Drucker durchlaufen und ein visuell erkennbares Bild erzeugen, während es dennoch die praktischen Anforderungen nicht erfüllt:
- Handhabung;
- Zurückspulen;
- Stanzen;
- automatic dispensing;
- Anwendung;
- Versand;
- Barcode-Scannen;
- spätere Inspektion.
Deshalb betrachtet Hanksec das bloße Vorhandensein von Tinte auf dem Film nicht als ausreichenden Beweis für die Kompatibilität mit dem Drucksystem.
Warum es sich hier um ein Materialverträglichkeitsproblem handelt – und nicht um ein Problem mit dem Epson-Drucker.
Der im Test festgestellte Druckfehler sollte nicht als Defekt des Epson-Druckers interpretiert werden.
Epson ColorWorks ist als industrielle Farbetikettendruckplattform konzipiert.
Die CW-C6000-Serie verwendet beispielsweise Pigmenttinte und unterstützt Anwendungen wie variablen Text, Barcodes und zweidimensionale Codes.
Das eigentliche Problem ist das Zusammenspiel zwischen:
Drucker + Pigmenttinte + Oberfläche für Sicherheitsetiketten.
Dieses Prinzip gilt für den gesamten Etikettendruck.
Ein bloßer Austausch des Druckers löst ein Problem mit inkompatiblen Materialoberflächen nicht automatisch.
Ebenso wenig löst die Verwendung aggressiverer Tinteneinstellungen zwangsläufig eine schlechte Haftung.
Ist die Oberfläche, die die Tinte aufnimmt, ungeeignet, liegt die Ursache des Problems normalerweise an der Grenzfläche zwischen Tinte und Material.
Technische Informationen zur Druckplattform, die diesem Testverfahren zugrunde liegt, können Verarbeiter in der offiziellen Dokumentation einsehen. Epson ColorWorks CW-C6000 Serie – Spezifikationen.
Warum gewöhnliche PET VOID-Folie nicht automatisch für Tintenstrahldruck geeignet ist
PET wird aufgrund seiner Eigenschaften häufig als Oberflächenmaterial für manipulationssichere VOID-Verpackungen verwendet:
- Dimensionsstabilität;
- gute Konvertierungsleistung;
- durchsichtige, weiße, silberne und farbige Ausführungen;
- kontrollierte Trennung der internen Sicherheitsebenen;
- Kompatibilität mit verschiedenen Klebstoffsystemen.
Aber der Begriff HAUSTIER beschreibt das Basispolymer – nicht die gesamte bedruckbare Oberfläche.
Beide Sicherheitsmaterialien können PET-Obermaterial verwenden, verhalten sich aber beim Pigmenttintenstrahldruck sehr unterschiedlich.
Der Unterschied könnte folgende Ursachen haben:
- surface treatment;
- Decklack;
- Oberflächenenergie;
- Oberflächenrauheit;
- Beschichtungschemie;
- Oberflächenverunreinigung;
- Lagerbedingungen;
- Tintenchemie.
Deshalb ist eine Spezifikation wie die folgende notwendig:
„50 μm PET-Hohlraum“
ist nicht ausreichend, um die Druckkompatibilität zu bestimmen.
Eine nützlichere technische Spezifikation umfasst:
Obermaterial + bedruckbare Oberflächenbehandlung + Hohlraumkonstruktion + Klebstoff + Trägermaterial + Drucktechnologie.
Käufer, die eine detailliertere Erklärung der zugrunde liegenden Funktionsebenen benötigen, können unsere [Website/unsere Website/unsere Website] einsehen. Leitfaden für VOID-Etikettenmaterialien.
Wie Tintenstrahlbeschichtung und Manipulationsschutzschichten zusammenwirken
Dies ist einer der wichtigsten Punkte zum Verständnis von mit Tintenstrahldruckern bedruckbaren Sicherheitsmaterialien.
Ein druckbares VOID-Material kann vereinfacht wie folgt dargestellt werden:
Pigmenttinte
↓
Tintenstrahlgeeignete Deckschicht
↓
PET-Gesichtsfolie
↓
Sicherheits-/Freigabeschicht
↓
Verstecktes VOID oder GEÖFFNETES System
↓
Druckempfindlicher Klebstoff
↓
Trennpapier

Die obere Beschichtung dient in erster Linie der Druckfunktion.
Die internen Freigabe- und Sicherheitsebenen steuern primär die Reaktion auf Manipulationen.
Der Klebstoff steuert die Verbindung mit dem endgültigen Substrat.
Diese Funktionen hängen zwar zusammen, sollten aber nicht verwechselt werden.
Eine Beschichtung, die die Tintenhaftung verbessert, garantiert nicht automatisch eine gute VOID-Leistung.
Ebenso wenig garantiert eine Sicherheitskonstruktion, die einen ausgezeichneten VOID-Effekt erzeugt, automatisch eine gute Haftung von Pigmenttintenstrahldruck.
Deshalb behandelt Hanksec das Produkt als ein komplettes Sicherheitsetikettenmaterialsystem und nicht nur ein Stück bedrucktes PET.
Was bewirkt die tintenstrahlempfindliche Beschichtung?
Zweck einer speziellen Tintenstrahlbeschichtung ist es, eine besser geeignete Schnittstelle zwischen der Oberfläche der Sicherheitsfolie und der vom Drucker aufgetragenen Tinte herzustellen.
Je nach gewähltem Beschichtungssystem kann dies zu folgenden Verbesserungen beitragen:
- Tintenaufnahme;
- kontrollierte Benetzung;
- Oberflächenfixierung;
- Pigmentverankerung;
- Bilddefinition;
- Abriebfestigkeit;
- Kratzfestigkeit;
- Lesbarkeit kleiner Schrift;
- Barcode-Definition;
- Konsistenz des QR-Codes.
Die Beschichtung sollte nicht einfach als „die Folie so zu gestalten, dass sie Tinte wie Papier aufsaugt“ beschrieben werden.
Synthetische Sicherheitsfolien und beschichtete Papiere verhalten sich unterschiedlich.
Ziel ist es, eine Oberfläche zu entwickeln, die mit der vorgesehenen Druckchemie kompatibel ist und gleichzeitig die funktionalen Eigenschaften der darunterliegenden mehrschichtigen Sicherheitskonstruktion beibehält.
Was hat sich nach der Modifizierung der bedruckbaren Oberfläche geändert?
Nachdem das anfängliche Druckproblem identifiziert worden war, wurde die Materialkonstruktion geändert, um eine speziell für den Pigmenttintenstrahldruck entwickelte Oberfläche zu integrieren.
Anschließend wurde das Material mit der gleichen Druckplattform erneut getestet.
Im Vergleich zur standardmäßigen unbehandelten oder inkompatiblen Oberfläche zeigte die beschichtete Konstruktion ein besseres praktisches Druckverhalten.

Zu den von uns bewerteten Verbesserungen gehören:
- stabilere Bildbildung;
- bessere Textdefinition;
- verringertes Verschmieren beim Reiben;
- verbesserte Tintenhaftung;
- bessere Kratzfestigkeit;
- konsistentere Variableninformationen.
Dieser Vorher-Nachher-Test mit Pigmenttinte wurde ebenfalls dokumentiert in der Originaler Hanksec VOID-Etiketten-Tintenstrahldrucktest auf LinkedIn.
Die Tests sollten hier jedoch nicht enden.
Nach der Lösung des Problems mit der Druckoberfläche muss das Sicherheitsmaterial noch umgewandelt und auf das vorgesehene Substrat aufgebracht werden.
Die letzte Frage lautet:
Gewährleistet das gedruckte Material noch die korrekte Manipulationserkennung?
Standard-Sicherheitsmaterial vs. pigment-tintenstrahlbeschichtetes Sicherheitsmaterial
| Bewertungskriterium | Standard-/Nicht qualifizierte Oberfläche | Pigmenttintenstrahlbeschichtete Oberfläche |
|---|---|---|
| Erstdruck | Kann akzeptabel erscheinen | Entwickelt für kontrollierte Tintenaufnahme |
| Tintenverankerung | Könnte schwach sein | Verbessert nach korrekter Zuordnung |
| Abriebfestigkeit | Verschmieren oder Entfernen kann vorkommen | Bessere Widerstandsfähigkeit nach der Qualifikation |
| Kleiner Text | Kann an Definition verlieren | Stabilere Feintextwiedergabe |
| Barcode / QR | Möglicherweise ist eine zusätzliche Überprüfung erforderlich. | Besseres Potenzial für eine stabile Kantendefinition |
| Kratzfestigkeit | Möglicherweise unzureichend | Kann durch die richtige Beschichtung verbessert werden |
| VOID Performance | Hängt von der Sicherheitskonstruktion ab. | Erfordert weiterhin unabhängige Manipulationstests. |
Die letzte Zeile ist besonders wichtig.
Eine bedruckbare Beschichtung löst ein Problem der Druckschnittstelle.
Es ersetzt weder den VOID- noch den zerstörbaren Sicherheitsmechanismus.
Das gleiche Problem kann auch bei zerstörbaren Sicherheitsmaterialien auftreten.
Die Kompatibilität mit Tintenstrahldruckern ist nicht auf PET VOID-Folien beschränkt.
Zerstörbare Sicherheitsmaterialien können ein noch größeres Konvertierungsproblem darstellen.
Diese Materialien sind absichtlich so konstruiert, dass sie beim Entfernen brechen oder splittern.
Je nach Ausführung kann das Obermaterial daher wie folgt aussehen:
- dünn;
- spröde;
- hochgradig zerstörbar;
- empfindlich gegenüber Web-Handling;
- Nach dem Auftragen nur schwer unbeschädigt zu entfernen.
Doch Zerstörbarkeit erzeugt nicht automatisch eine Oberfläche, die für Pigmenttintenstrahldruck geeignet ist.
Auch ein herkömmlicher, zerstörbarer Film kann Folgendes erleben:
- schwache Tintenhaftung;
- Verschmieren;
- schlechte Kratzfestigkeit;
- instabile Variableninformationen.

Hanksec dokumentierte dasselbe Problem der Kompatibilität der Druckoberfläche in einem separaten Test mit selbstzerstörendem Pigmenttintenstrahlmaterial. Standardmäßige selbstzerstörende Sicherheitsmaterialien können eine geringe Druckbeständigkeit oder Verschmierungen aufweisen, wenn die Oberfläche nicht auf das vorgesehene Tintensystem abgestimmt ist. Siehe [Link/Dokumentation]. Originaler Hanksec-Test zum Tintenstrahldruck mit zerstörbarem Material auf LinkedIn.
Aus diesem Grund bewertet Hanksec auch spezielle bedruckbare Beschichtungen auf zerstörbaren Sicherheitsmaterialkonstruktionen.
Bei Anwendungen mit eierschalenartigen, extrem zerstörbaren oder anderen empfindlichen Sicherheitsoberflächenmaterialien müssen Bedruckbarkeit und Zerstörbarkeit gegeneinander abgewogen werden.
Weitere Informationen zum Sicherheitsmechanismus selbst finden Sie in unserer Leitfaden für zerstörbare Etikettenmaterialien.
Warum der Druck von Sicherheitsetiketten nach Reibung und Handhabung geprüft werden sollte
Das visuelle Erscheinungsbild direkt nach dem Drucken ist nur der erste Kontrollpunkt.
Ein gedrucktes Sicherheitsetikett kann auf dem Weg zum Endkunden mehreren mechanischen Kontakten ausgesetzt sein.
Zum Beispiel:
Drucken → Aufwickeln → Schneiden → Stanzen → Matrixablösung → Dosieren → Aufbringen → Verpacken → Transportieren → Handhaben.
Bei ungenauer Tintenhaftung können diese Prozesse Probleme aufdecken, die unmittelbar nach dem Drucken nicht sichtbar waren.
Eine praktische Qualifikation sollte daher eine entsprechende Reibungs- oder Abriebprüfung beinhalten.
Ziel ist es nicht, einen unrealistischen, zerstörenden Test zu erfinden.
Ziel ist es, festzustellen, ob eine normale Handhabung oder die zu erwartende Nutzungsumgebung wichtige gedruckte Informationen entfernen oder beschädigen kann.
Dies ist besonders wichtig, wenn der Ausdruck Folgendes enthält:
- Seriennummern;
- Chargencodes;
- Barcodes;
- QR-Codes;
- Produktauthentifizierungsinformationen;
- Garantieinformationen.
Für den Druck von Barcodes und QR-Codes sind mehr als nur ansprechende Grafiken erforderlich.
Ein Barcode oder QR-Code sollte nicht allein deshalb genehmigt werden, weil er für das menschliche Auge scharf aussieht.
Maschinenlesbare Informationen hängen von mehreren Variablen ab.
Dazu gehören:
- Kontrast;
- Kantendefinition;
- Modulkonsistenz;
- Ruhezonen;
- Oberflächenreflexionsgrad;
- Glanz;
- Verschmieren;
- Kratzen;
- Endgültiger Substratzustand.
GS1-Leitfaden betont, dass die Barcodequalität durch schlechten Kontrast, übermäßige Reflexion, Substratvariationen und physikalische Defekte wie Verschmieren oder Abkratzen beeinträchtigt werden kann.
Dies ist insbesondere bei Sicherheitsmaterialien wie beispielsweise folgenden von Bedeutung:
- Silber-PET;
- transparentes PET;
- Holographische Filme;
- Hochglänzende Sicherheitsglasoberflächen.
Bei manchen Konstruktionen kann ein undurchsichtiger weißer Hintergrund hinter einem Barcode oder QR-Code hilfreich sein, um den optischen Kontrast zu verbessern.
Der endgültige maschinenlesbare Code sollte daher auf dem fertigen Sicherheitsmaterial und nicht nur auf einem weißen Probedruck überprüft werden.
Dies ist auch relevant für Anwendungen, die physische Sicherheit und digitale Identität kombinieren. Eine ausführlichere Erläuterung finden Sie in unserem [Link einfügen]. Leitfaden für Sicherheitsetiketten für digitale Produktpässe.
Warum weiße, silberne und transparente VOID-Folien unterschiedliche Druckergebnisse erzielen
Farbe und Oberflächenbeschaffenheit des Sicherheitsmaterials können das Erscheinungsbild des gedruckten Bildes beeinflussen.
Weißer VOID-Film
Ein weißes Gesicht bietet einen relativ neutralen visuellen Hintergrund.
Dadurch wird die Gestaltung von Texten, Grafiken und maschinenlesbaren Informationen einfacher.
Silberner VOID-Film
Silberoberflächen können Folgendes beeinflussen:
- scheinbare Farbe;
- Kontrast;
- Scannerreflexionsgrad;
- Sichtbarkeit von kleinem Text.
Ein weißer bedruckter Hintergrund kann daher in Betracht gezogen werden, wenn ein starker Kontrast zwischen Barcode oder Markenfarbe erforderlich ist.
Transparente VOID-Folie
Bei transparenten Etiketten wird die Oberfläche der Endverpackung Teil des sichtbaren Designs.
Ein transparentes Sicherheitsetikett, angebracht auf:
schwarzer Kunststoff,
weißer Karton,
Glas,
Silbermetall
werden nicht identisch aussehen.
Für die Qualifizierung von Druckvorlagen sollte daher nach Möglichkeit immer das reale Anwendungssubstrat verwendet werden.
Häufige Fehler beim Pigmenttintenstrahldruck auf Sicherheitsetiketten
| Beobachtetes Problem | Mögliche Ursache | Was zu überprüfen ist |
|---|---|---|
| Text reibt sich ab | Schwache Tintenverankerung | Bedruckbare Beschichtung und Materialkompatibilität |
| Tintenflecken | Schlechte Oberflächenfixierung | Oberflächenchemie, Tintenaufnahme und Trocknung |
| Einfarbige Flächen wirken ungleichmäßig. | Ungleichmäßige Benetzung | Oberflächenbehandlung und Gleichmäßigkeit der Beschichtung |
| Kleiner Text wirkt weich | Tintenausbreitung | Beschichtung, Auflösung und Druckeinstellungen |
| Barcode-Scans uneinheitlich | Kontrast- oder Kantenfehler | Druckdefinition und Endprüfung |
| Kratzer beim Drucken während der Konvertierung | Unzureichende Haltbarkeit | Beschichtungs- und Aushärtungs-/Trocknungszustand |
| Guter Druck, aber schlechte Sprachausgabe | Sicherheitssystem nicht unabhängig qualifiziert | Abschließende Manipulationsprüfung |
| Gute VOID-Antwort, aber schlechter Ausdruck | Sicherheitsfolie nicht für Tintenstrahldruck optimiert | Bedruckbare Oberseite |
Diese Beispiele zeigen, warum die alleinige Behebung des Problems in den Druckereinstellungen das eigentliche Problem möglicherweise nicht löst.
Starke Tintenhaftung bedeutet nicht automatisch eine gute Manipulationssicherheit.
Dieser Punkt ist besonders wichtig für Käufer, die Sicherheitsmaterialien beschaffen.
Angenommen, Material A erzeugt ein extrem haltbares Druckbild.
Das ist gut.
Wenn die Sicherheitsschicht jedoch beim Entfernen nicht ordnungsgemäß aktiviert wird, ist Material A möglicherweise immer noch ungeeignet als manipulationssicheres Etikett.
Nehmen wir nun an, Material B erzeugt eine ausgezeichnete VOID-Nachricht.
Die Seriennummer kann sich jedoch bei normaler Handhabung abreiben.
Auch Material B ist für eine serialisierte Sicherheitsanwendung ungeeignet.
Das richtige Ziel ist daher nicht, eine einzelne Eigenschaft isoliert zu maximieren.
Ziel ist ein ausgeglichenes System:
Druckhaftung + Maschinenlesbarkeit + Verarbeitungsstabilität + Klebeleistung + Manipulationssicherheit.
Qualifizierungsprozess für Sicherheitsetiketten von Hanksec Pigment Inkjet
Bei Pigment-Tintenstrahlprojekten empfehlen wir, eine komplette Produktionssequenz zu bewerten, anstatt nur ein unbedrucktes Muster freizugeben.
Schritt 1 – Drucker und Tintensystem überprüfen
Geben Sie nach Möglichkeit die genaue Druckerfamilie oder das Modell an.
Für die in diesem Leitfaden beschriebenen Tests verwendete Hanksec eine Epson ColorWorks Pigment-Tintenstrahlplattform.
Schritt 2 – Sicherheitskonstruktion auswählen
Definieren Sie, ob das Projekt Folgendes erfordert:
- vollständige Übertragung ungültig;
- Teilübertragung ungültig;
- Nicht übertragbar UNGÜLTIG;
- zerstörbares Material;
- transparente Sicherheitsfolie;
- weiße oder silberne Sicherheitsfolie.
Käufer, die VOID-Gebäude vergleichen, können unsere Website einsehen. Manipulationssichere VOID-Etikettenmaterialien.
Schritt 3 – Beispielgrafik drucken
Testen Sie nicht nur ein großes schwarzes Rechteck.
Die Testdatei sollte den realen Produktionsauftrag repräsentieren und kann Folgendes enthalten:
- kleine Schrift;
- einfarbig;
- feine Linien;
- Seriennummer;
- Barcode;
- QR-Code;
- Logo;
- variable Informationen.
Schritt 4 – Überprüfung des ersten Ausdrucks
Beobachten:
- Benetzung;
- Bilddichte;
- Kantendefinition;
- Verschmieren;
- Oberflächentrocknung.
Schritt 5 – Führen Sie einen praktischen Reibetest durch
Prüfen Sie, ob wichtige gedruckte Informationen bei repräsentativer Handhabung stabil bleiben.
Schritt 6 – Vergleich der beschichteten Konstruktion
Wenn eine ungeeignete Oberfläche versagt, kann die modifizierte druckbare Konstruktion unter vergleichbaren Bedingungen gedruckt werden.
Dadurch kann der Verarbeiter die Wirkung der Oberflächenbehandlung beurteilen, anstatt mehrere Prozessvariablen gleichzeitig zu ändern.
Schritt 7 – Material umwandeln
Sofern zutreffend, testen Sie:
- Stanzen;
- matrix stripping;
- Schlitzen;
- Zurückspulen;
- automatische Dosierung.
Schritt 8 – Das endgültige Etikett anbringen
Nutzen Sie nach Möglichkeit die eigentliche Applikationsfläche.
Examples include:
- beschichteter Karton;
- recycelter Karton;
- HAUSTIER;
- PP;
- Glas;
- lackiertes Metall;
- Elektronikgehäuse.
Schritt 9 – Repräsentative Verweilzeit zulassen
Die unmittelbare Haftung und die Haftung im Laufe der Zeit können unterschiedlich sein.
Schritt 10 – Führen Sie den abschließenden Manipulationstest durch
Auswerten:
- LEERE oder GEÖFFNETE Klarheit;
- Transferverhalten;
- Filmzustand;
- zerstörbare Reaktion;
- Wiederbewerbungsverhalten;
- Zustand des gedruckten Bildes nach der Entfernung.
Erst nach diesen Phasen sollte die vollständige Materialkonstruktion für die Serienproduktion freigegeben werden.

Blanko-Tintenstrahl-bedruckbare Sicherheitsetikettenmaterialien für Etikettenhersteller
Hanksec liefert für Tintenstrahldruck geeignete Etikettenmaterialien nicht nur als fertige Sicherheitsetiketten, sondern auch in unbedruckten Rollenformaten für Etikettenverarbeiter, Druckereien und Hersteller von Sicherheitsetiketten, die ihre eigenen Druck-, Stanz- und variablen Datenproduktionen durchführen.
Je nach Projekt kann das Material als Jumbo-Rolle, geschnittene Rolle oder in anderen verarbeitungsfertigen Formaten geliefert werden.

Typische Materialanforderungen können Folgendes umfassen:
- unbedrucktes, druckbares VOID-Material;
- PET-Sicherheitsmaterial, das mit Pigmenttintenstrahldruckern kompatibel ist;
- bedruckbares, selbstzerstörbares Sicherheitsmaterial;
- Volltransfer-, Teiltransfer- oder Nichttransferstrukturen;
- klares, weißes oder silbernes Oberflächenmaterial;
- benutzerdefinierte VOID- oder OPENED-Nachrichten;
- spezifische Klebstoff- und Trägerkombinationen;
- Individuelle Rollenbreite und Wickelrichtung.
Verarbeiter, die empfindliche Sicherheitsrohlinge beziehen, können auch Hanksecs Angebot prüfen. Zerstörbare Etikettenmaterialien für verfügbare Materialkonstruktionen.
Für einen Etikettenhersteller ist die zentrale Einkaufsfrage daher nicht einfach, ob fertige Rohetiketten verfügbar sind. Vielmehr geht es darum, ob das Sicherheitsetikettenmaterial auf den eigenen Produktionsanlagen des Herstellers zuverlässig bedruckt, gestanzt, aufgewickelt und weiterverarbeitet werden kann.
Was sollte ein Verarbeiter vor der Anforderung von Tintenstrahl-Etikettenmaterialien senden?
Eine Anfrage wie beispielsweise:
„Senden Sie uns VOID-Material, das mit Tintenstrahldruckern bedruckbar ist.“
liefert nicht genügend Informationen für eine präzise Empfehlung.
| Erforderliche Informationen | Beispiel |
|---|---|
| Druckermarke | Epson ColorWorks |
| Druckermodell | Serie C6000 oder genaues Modell |
| Tintensystem | Pigmenttinte |
| Sicherheitsmaterial | UNGÜLTIG / Zerstörbar |
| Materialfarbe | Weiß / Silber / Transparent / Kundenspezifisch |
| Transfervoraussetzung | Vollständig / Teilweise / Nicht übertragbar |
| Gedruckte Informationen | CMYK / Text / Barcode / QR-Code / Seriennummer |
| Etikettengröße | Endgültige umgerechnete Größe |
| Anwendungssubstrat | Karton / PET / PP / Glas / Metall |
| Umfeld | Normal / Heiß / Kalt / Feucht |
Diese Informationen helfen dem Hersteller, ein realistisches Testmuster zu empfehlen, anstatt eine generische Sicherheitsfolie zu liefern.
Gilt dieses Prinzip nur für Epson ColorWorks?
NEIN.
Der in diesem Artikel beschriebene Epson ColorWorks-Test ist deshalb nützlich, weil er ein reales, reproduzierbares Beispiel für die Kompatibilität von Pigment- und Tintenstrahldruckern liefert.
Das übergeordnete ingenieurtechnische Prinzip gilt aber auch für andere Drucktechnologien:
Die bedruckbare Oberfläche muss mit den Druckchemikalien kompatibel sein.
Unterschiedliche Technologien erzeugen unterschiedliche Anforderungen.
Andere wässrige/pigmentbasierte Tintenstrahlsysteme
Das Tintenaufnahmeverhalten und die Oberflächenverträglichkeit bleiben entscheidend.
UV-Tintenstrahl
Der Verarbeiter muss die Benetzung, Aushärtung und Haftung der UV-Tinte berücksichtigen.
HP Indigo
Die Vorbereitung des Mediums und die Kompatibilität des Primers können für die Verankerung von ElectroInk wichtig sein.
Trockentoner
Die Verankerung des Toners und die Auswirkungen thermischer Einwirkung sollten berücksichtigt werden.
Wärmeübertragung
Farbband, Decklack und Druckerenergieeinstellungen müssen aufeinander abgestimmt sein.
Die Schlussfolgerung lautet nicht, dass eine Beschichtung für jede Drucktechnologie geeignet ist.
Die Schlussfolgerung lautet das Gegenteil:
Die Kompatibilität des Drucksystems muss für die tatsächliche Produktion sichergestellt werden.
Wo ein Hersteller von Sicherheitsmaterialien Mehrwert schafft
Bei einem gewöhnlichen Handelslabel konzentriert sich der Verarbeiter hauptsächlich auf Folgendes:
Drucken, Stanzen und Kleben.
Ein manipulationssicheres Etikett stellt ein weiteres Funktionssystem dar.
Das fertige Material kann Folgendes enthalten:
bedruckbare Beschichtung + Obermaterial + Trennschicht + verdecktes Sicherheitsmuster + Klebstoff + Trennfolie.
Jede Schicht hat eine andere Aufgabe.
Aus diesem Grund sollte ein Hersteller von Sicherheitsmaterialien in der Lage sein, Fragen wie die folgenden zu beantworten:
- Ist eine spezielle Pigment-Tintenstrahlbeschichtung erforderlich?
- Benötigt das Material eine vollständige, teilweise oder nicht übertragbare Ungültigkeitserklärung?
- Benötigt der Kunde transparentes, weißes oder silbernes PET?
- Wird das Etikett Barcodes oder QR-Codes enthalten?
- Muss das Material zerstörbares Verhalten aufweisen?
- Auf welchem Substrat wird das endgültige Etikett aufgebracht?
- Lässt sich die Konstruktion zuverlässig stanzen?
- Wird es durch die Zapfanlage des Kunden laufen?
- Übersteht der Druck der Informationen eine realistische Behandlung?
- Bleibt der Sicherheitseffekt nach dem Drucken erhalten?
Hanksec entwickelt und testet verschiedene Konstruktionen von manipulationssicheren Sicherheitsmaterialien, die auf die tatsächlichen Anforderungen von Druck und Anwendung abgestimmt sind.
Verfügbare Projektrichtungen umfassen:
- Vollständig übertragene VOID-Materialien;
- Teilweise übertragene VOID-Materialien;
- Nicht übertragbare VOID-Materialien;
- bedruckbare PET-Sicherheitsfolien;
- zerstörbare Sicherheitsmaterialien;
- benutzerdefinierte VOID- und OPENED-Muster;
- Sicherheitskennzeichnungen für variable Daten;
- kundenspezifische Klebstoffanpassung;
- Lieferung von Jumbo- und Schlitzrollen.
Ziel ist es nicht, einen Film als universell kompatibel zu beschreiben.
Ziel ist es, die Materialkonstruktion zu identifizieren, die am realen Drucker des Kunden und in der endgültigen Anwendung getestet werden sollte.
Fazit: „Druckbar“ reicht für ein Sicherheitsetikett nicht aus.
Der Epson ColorWorks-Test verdeutlicht eine einfache, aber wichtige Lektion.
Ein Drucker kann ein Bild erfolgreich auf eine Sicherheitsfolie drucken, obwohl das Material einen praktischen Druckbeständigkeitstest nicht besteht.
Deshalb sollte die Bedruckbarkeit von Sicherheitsmaterialien nicht nur anhand des ersten gedruckten Musters beurteilt werden.
Produktionsfertige, für den Tintenstrahldruck geeignete Etikettenmaterialien sollten hinsichtlich folgender Kriterien bewertet werden:
Tintenaufnahme + Tintenhaftung + Abriebfestigkeit + Barcodequalität + Konvertierung + Anwendung + Manipulationsschutz.
Die bedruckbare Beschichtung steuert eine wichtige Schnittstelle.
Das VOID- oder zerstörbare System steuert ein anderes.
Der Klebstoff steuert die Verbindung zum endgültigen Substrat.
Eine gute Sicherheitskennzeichnung erfordert, dass alle drei Systeme zusammenarbeiten.
Das ist der Unterschied zwischen:
eine Sicherheitsfolie, die bedruckt werden kann
Und
Ein Sicherheitsmaterial, das zuverlässig gedruckt, verarbeitet und in der Produktion eingesetzt werden kann.
Fordern Sie einen Test für tintenstrahlbedruckbares Sicherheitsmaterial an
Verwenden Sie einen Epson ColorWorks oder einen anderen Pigmenttintenstrahl-Etikettendrucker für manipulationssichere Etiketten?
Sende Hanksec:
- Druckermarke und -modell;
- Tintenart;
- erforderliche VOID- oder zerstörbare Konstruktion;
- Materialfarbe und Oberflächenbeschaffenheit;
- Anforderungen an Barcodes / QR-Codes / Seriennummern;
- Etikettenabmessungen;
- Applikationssubstrat;
- erwartete Umgebung;
- geschätztes Volumen.
Unser Team kann Ihnen eine geeignete Konstruktion für bedruckbares Sicherheitsmaterial zur Evaluierung vor der Serienproduktion empfehlen.
MUSTER ZUR KOMPATIBILITÄT MIT TINTENSTRAHLDRUCK ANFORDERN
Häufig gestellte Fragen: Tintenstrahldruckbare Etikettenmaterialien
Können mit Tintenstrahldruckern bedruckbare Etikettenmaterialien mit Epson ColorWorks-Druckern verwendet werden?
Ja. Geeignete Sicherheitsetikettenmaterialien können mit Epson ColorWorks Pigmenttintenstrahldruckern bedruckt werden, sofern die bedruckbare Oberfläche mit dem Tintensystem kompatibel ist. Standard-PET, VOID oder selbstzerstörende Materialien ohne geeignete, tintenstrahlgeeignete Beschichtung können jedoch zu schwacher Tintenhaftung, Verschmieren oder geringer Abriebfestigkeit führen.
Warum reibt sich Pigmenttinte von manchen VOID-Sicherheitsetiketten ab?
Pigmenttinte kann abreiben, wenn die Oberfläche des VOID-Materials nicht optimal auf das Tintensystem abgestimmt ist. Die Sicherheitsfolie kann zwar weiterhin den korrekten VOID-Effekt erzeugen, jedoch haftet die Tinte ohne eine geeignete bedruckbare Beschichtung möglicherweise nicht ausreichend und kann beim Umgang verschmieren oder teilweise entfernt werden.
Welchen Effekt hat eine für Tintenstrahldruck geeignete Beschichtung auf Sicherheitsetikettenmaterialien?
Eine für Tintenstrahldruck geeignete Beschichtung schafft eine optimierte Schnittstelle zwischen dem Sicherheitsmaterial und der Tinte. Eine optimal abgestimmte Beschichtung kann die Tintenaufnahme, die Bildschärfe, die Pigmenthaftung, die Abriebfestigkeit, die Kratzfestigkeit und die Stabilität von gedrucktem Text, Barcodes und QR-Codes verbessern.
Beeinträchtigt eine bedruckbare Beschichtung die VOID- oder Manipulationsschutzfunktion?
Die bedruckbare Beschichtung und das Manipulationssicherungssystem erfüllen unterschiedliche Funktionen, sind aber Bestandteil desselben mehrschichtigen Materialaufbaus. Nach dem Austausch oder Hinzufügen einer bedruckbaren Beschichtung muss das fertige Material dennoch geprüft werden, um sicherzustellen, dass die erforderliche Reaktion auf vollständige, teilweise oder keine Übertragung von Manipulationen weiterhin korrekt ist.
Können selbstzerstörbare Sicherheitsetikettenmaterialien mit Pigmenttintenstrahldruckern bedruckt werden?
Ja. Zerstörbare Sicherheitsetikettenmaterialien können mit pigmenttintenstrahlkompatiblen, bedruckbaren Oberflächen entwickelt werden. Allerdings müssen Druckhaftung, Abriebfestigkeit, Stanzleistung und Zerstörbarkeit geprüft werden, da das Oberflächenmaterial absichtlich so gestaltet ist, dass es beim Entfernen bricht.
Können Barcodes und QR-Codes auf mit Tintenstrahldruckern bedruckbare Sicherheitsetikettenmaterialien gedruckt werden?
Ja. Barcodes, QR-Codes, Seriennummern und andere variable Informationen können auf geeignete, für Tintenstrahldrucker geeignete Sicherheitsetikettenmaterialien gedruckt werden. Die fertigen Etiketten sollten auf Kontrast, Kantenschärfe, Reflexionsgrad, Verschmieren und Scanleistung geprüft werden, insbesondere auf silbernen, transparenten oder hochglänzenden Sicherheitsfolien.
Wird beim Drucken von weißen, silbernen und transparenten Sicherheitsetikettenmaterialien unterschiedlich vorgegangen?
Ja. Weiße Materialien bieten einen relativ neutralen Druckhintergrund, während silberne und transparente Folien die Farbwiedergabe, den Kontrast und die Scannerreflexion beeinflussen können. Das finale Design und die maschinenlesbaren Codes sollten daher auf dem tatsächlichen Material und der Anwendungsfläche getestet werden.
Sollten Etikettenmaterialien für den Tintenstrahldruck vor der Massenproduktion getestet werden?
Ja. Vor der Serienproduktion sollte das Material mit dem tatsächlichen Drucker und einer repräsentativen Druckvorlage getestet werden. Anschließend sind Prüfungen auf Tintenhaftung, Abriebfestigkeit, Barcode- oder QR-Code-Lesbarkeit, Stanzen, Aufwickeln, Applikation und die abschließende Manipulationssicherheit durchzuführen. Die Freigabe sollte auf dem vollständig bedruckten und verarbeiteten Produkt basieren und nicht nur auf dem unbedruckten Material.






